Ein großes Berliner Bildungsbündnis hat sich zusammengeschlossen und fordert einen grundlegenden Wandel in der Bildungspolitik der Stadt. Im September sind Wahlen in Berlin und die Bildungspolitik wird da ein wichtiges Thema sein. Das Berliner Bündnis für schulische Inklusion ist Teil dieses breiten Zusammenschlusses aus Schüler*innen, Eltern, pädagogischem Personal, Gewerkschaft und zivilgesellschaftlichen Initiativen:
- Berliner Bündnis für schulische Inklusion
- Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG)
- Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Berlin (GEW Berlin)
- Grundschulverband Landesgruppe Berlin
- Landeselternausschuss Schule (LEA)
- Landesschüler*innenausschuss (LSA)
- Landesausschuss des pädagogischen Personals (LPP)
- Lautwerden für Bildung
- Lehramt am Limit
- Schule muss anders
Unsere Sprecherin Janine bringt es auf den Punkt:
„Mindestens 2.800 Kinder werden in ihrem Recht auf Bildung behindert, weil Schulen keine angemessenen Vorkehrungen bereitstellen. Das ist eine institutionelle Kindeswohlgefährdung, die der Senat als solche benennen und beenden muss. Wir fordern eine gute Schule für alle: zugänglich, unterstützend, menschenrechtskonform. Das ist kein Sonderwunsch. Das ist geltendes Recht.“
Die Kernforderungen des Bündnisses sind klar: Abbau von Selektionsmechanismen, konsequente Umsetzung der Inklusion, mehr Personal und multiprofessionelle Teams an allen Schulen sowie eine stärkere demokratische Beteiligung.
Dass sich so viele Akteur*innen zusammengefunden haben, ist kein Zufall, sondern Ausdruck des enormen Handlungsdrucks. Das vollständige Forderungspapier des Bündnisses ist unter bildungsbuendnis.org abrufbar.